Was bedeutet ein Leitbild wirklich – und wie lässt es sich so darstellen, dass es nicht nur gelesen, sondern verstanden wird? Genau dieser Frage widmet sich eine Mediamatik-Lernende der SBW Neue Medien in einem mehrmonatigen Projekt.
Im Zentrum steht eine Institution, deren Werte und Haltungen in eine klare visuelle Sprache übersetzt werden sollen. Der Anspruch: komplexe Inhalte greifbar machen und eine Bildwelt schaffen, die Orientierung bietet – in einem zeitgemässen, nutzerzentrierten und co-kreativen Workflow, der auf kontinuierlichen Austausch setzt.
In Co-Kreation verstehen, verdichten, visualisieren
Den Auftakt bildete eine intensive Kickoff-Besprechung mit der Institutionsleitung. Inhalte wurden geschärft, Erwartungen geklärt und ein gemeinsames Ziel definiert. Erste Ideen und Skizzen entstanden und wurden in einem Moodboard verdichtet. «Es war spannend zu erleben, wie aus abstrakten Begriffen konkrete Bilder entstehen», erzählt Lea Fontanil. Zentral dabei: der enge, co-kreative Austausch mit dem Auftraggeber als Fachexperten. Laufende Rückmeldungen halfen, die Inhalte präzise und nutzerzentriert zu gestalten.
Vom Bild zur Interaktion – iterativ zum Ergebnis
Über rund sechs Monate entwickelt sich das Projekt schrittweise weiter. Aktuell liegt der Fokus auf zwei Illustrationen für unterschiedliche Abteilungen. Besonders anspruchsvoll ist die Darstellung der Teamvielfalt – facettenreich und zugleich klar erfassbar.
Die Entwürfe stossen auf grosse Zustimmung: Ergänzend ist eine interaktive Applikation geplant, die Inhalte direkt in den Illustrationen erlebbar macht. «Starke visuelle Lösungen entstehen im Dialog mit den Auftraggebenden», betont Projektcoach Rosa Maria Ventre.